Oprivia FAQ zu Plattform, Pilot und Preisen
Antworten zu Einordnung, Modulen, Rollen, Pilot, Preisen, Datenschutz und der Abgrenzung zu Buchungskanälen und PMS.

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Abgrenzung: PMS, Buchungsportal und Oprivia
Name, Zweck, Zielgruppen und aktueller Entwicklungsstand.
Oprivia ist ein Kunstwort aus «Operational» und «via», dem lateinischen Begriff für Weg oder Methode. Der Name steht sinngemäss für einen strukturierten operativen Weg nach der Buchung.
Oprivia ist eine webbasierte B2B-SaaS-Plattform für den automatisierten und kontrollierten Betrieb rund um den Aufenthalt – ab bestätigter Buchung. Sie verbindet Gästeregistrierung, Pflichtdaten, Anliegen, Reinigung, Partnerleistungen, Nachweise, Freigaben und Eskalationen in einem gemeinsamen Betriebsraum.
Nach der Reservierung verteilen sich Angaben, Rückfragen, Reinigung, Übergaben und Partnerleistungen oft auf verschiedene Kanäle. Oprivia bringt diese Arbeit in einen nachvollziehbaren betrieblichen Zusammenhang.
Oprivia richtet sich an professionelle Hosts, Business Apartments, Serviced Apartments, Property Manager, Portfolio-Betreiber sowie operative Partner mit wiederkehrendem Koordinationsbedarf.
Oprivia ist nicht auf private Einzelvermietungen ohne laufenden Betriebsaufwand ausgerichtet. Die Plattform ersetzt zudem weder ein Buchungsportal noch die vollständige Übernahme aller Betreiberaufgaben.
Oprivia befindet sich im kontrollierten Aufbau und in der Pilotvalidierung. Die öffentliche Website informiert über das Angebot; die operative Anwendung wird autorisierten Nutzern schrittweise bereitgestellt.
Oprivia wird in der Schweiz aufgebaut und orientiert sich an Präzision, Verlässlichkeit und kontrollierter Entwicklung. Der Schweizer Ursprung beschreibt einen Qualitätsanspruch, aber keine Herkunfts- oder Leistungsgarantie.
Plattform und Funktionsumfang
Kernmodule, gemeinsame Plattformfunktionen und geplanter Ausbau.
Im Mittelpunkt stehen Registrierung, Pflichtdaten, Anliegen, Reinigung, Partnerkoordination, Rollen, Belege und Auswertungen. Welche Bereiche zuerst eingesetzt werden, richtet sich nach dem konkreten Betriebsmodell.
Nein. Oprivia kann schrittweise eingeführt werden. Im Pilot werden diejenigen Bereiche priorisiert, die für den jeweiligen Betrieb den grössten praktischen Nutzen versprechen.
Bereichsübergreifend wirken insbesondere Rollen, Zugriffe, Bearbeitungsstände, Zeitfenster, Checklisten, Belege, Eskalationen und Übersichten.
Geprüft werden unter anderem Bestandsfunktionen, zusätzliche Auswertungen, Integrationen sowie weiterführende Prüf- und Risikofunktionen. Nicht verfügbare Funktionen werden als geplant, optional oder in Prüfung gekennzeichnet.
Eine pauschale Stundenersparnis lässt sich nicht seriös angeben. Sie hängt von Aufenthaltszahl, Partnern, Servicefällen und Prozessqualität ab. Im Pilot vergleichen wir Koordinationszeit, Bearbeitungszeiten, Nacharbeit, Eskalationen und Nachweislücken vor und mit Oprivia.
Je nach Betriebsmodell kann Oprivia nahezu die gesamte digitale Betriebssteuerung nach der Buchung automatisieren – von Gästedaten, Aufgaben und Partnerkoordination bis zu Fristen, Nachweisen, Eskalationen und dokumentiertem Abschluss. Physische Leistungen sowie sensible Freigaben, Ausnahmen und wesentliche Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Personen.
Nein, grundsätzlich nicht. Oprivia ist selbst die operative Plattform und wird über einen separaten Login-Zugang genutzt. Eine Anbindung an bestehende Systeme ist nur erforderlich, wenn Daten übernommen, ausgetauscht oder automatisiert synchronisiert werden sollen. Solche Schnittstellen gehören erst nach technischer Prüfung und ausdrücklicher Vereinbarung zum Leistungsumfang.
Rollen und Zugriffsrechte
Fragen zu Rollen, Berechtigungen und Governance-Funktionen.
Vorgesehen sind insbesondere Gast, Host oder Betreiber, Operator sowie Administration und Governance. Aufgaben, Informationen und Berechtigungen richten sich nach der jeweiligen Rolle.
Eine Rolle sieht nur Informationen, die sie für ihren vorgesehenen Aufgabenbereich benötigt. Zusätzlich können Organisation, Objekt, Aufenthalt oder Auftrag den zulässigen Zugriff begrenzen.
Ein Fall kann einer verantwortlichen Rolle, einem Bearbeitungsstand und bei Bedarf einem Zeitfenster zugeordnet werden. Übergaben und Änderungen bleiben nachvollziehbar.
Eskalationen können bei überfälligen Punkten, fehlenden Belegen, blockierten Fällen oder definierten Ausnahmen ausgelöst werden. Der Fall wird an die vorgesehene Kontroll- oder Entscheidungsrolle weitergegeben.
Nein. Oprivia kann Informationen strukturieren, Regeln anwenden und Prüfbedarf anzeigen. Kritische Freigaben, Abweichungen und Entscheidungen bleiben den zuständigen Personen vorbehalten.
Kritische Aktionen werden als neue Ereignisse in einer fortlaufenden Historie ergänzt. Frühere Einträge werden nicht unbemerkt überschrieben; Korrekturen bleiben möglich, werden aber zusätzlich dokumentiert.
Qualität und Nachweise
Sachliche Qualitätskontrolle ohne öffentliche Sterne oder Rankings.
Oprivia ist kein öffentliches Bewertungsportal. Im Mittelpunkt stehen interne Belege, Rückmeldungen, Abweichungen und Arbeitsergebnisse, nicht Sterne oder Rankings.
Qualität wird anhand definierter Prüfpunkte beurteilt, etwa Checklisten, Fotobelegen, Rückmeldungen, Nacharbeiten, Freigaben und dokumentierten Ergebnissen.
Je nach Bereich und vereinbartem Umfang können Checklisten, Bilder, Dokumente, Notizen, Bestätigungen, Zeitangaben oder Entscheidungen zugeordnet werden.
Kritische Audit-Ereignisse sollen nicht stillschweigend überschrieben werden. Korrekturen und neue Erkenntnisse werden als zusätzliche Einträge geführt. Der genaue Umfang richtet sich nach Plattformversion und Vereinbarung.
Pilotprogramm und Ablauf
Ziel, Scope, Mitwirkung und mögliche Ergebnisse einer kontrollierten Erprobung.
Der Pilot prüft, ob Oprivia in einem konkreten Betriebsfall sinnvoll eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen Onboarding, Bestandsaufnahme, Rollen, Checklisten, Partneraufgaben, Fotobelege und Auswertung.
Geeignet sind professionelle Betreiber oder Partner mit einer konkreten Herausforderung, wiederkehrenden Abläufen, klaren Ansprechpersonen und Bereitschaft zur strukturierten Mitwirkung.
Der Pilot kann Registrierung, Pflichtdaten, Anliegen, Reinigung, Partnerkoordination, Belege, Eskalationen und Auswertungen umfassen. Der tatsächliche Umfang wird separat festgelegt.
Zu Beginn werden Liegenschaft, Betriebsmodell, beteiligte Rollen, Partner, relevante Abläufe, Beobachtungspunkte und ausgeschlossene Leistungen bestimmt. Daraus entsteht ein klar begrenzter Pilotumfang.
Der Pilotkunde stellt Ansprechpersonen, Informationen zur Liegenschaft, bestehende Prozessunterlagen, Partnerkontakte und Rückmeldungen bereit. Zugänge, Datenübernahmen oder Integrationen werden nur bei Bedarf separat vereinbart.
Ein Pilot kann fortgeführt, angepasst, pausiert oder beendet werden. Er schafft eine Entscheidungsgrundlage, aber keine automatische Rollout-, Abnahme- oder Vertragsverpflichtung.
Preise und Vertrag
Preisfaktoren, Pilotkonditionen und mögliche Zusatzkosten.
Oprivia veröffentlicht keine für jeden Betrieb verbindlichen Standardangebote, sondern klar definierte Orientierungsrahmen für drei unterschiedliche Betriebsmodelle. Die Rechenlogik innerhalb dieser Modelle ist eindeutig: Die jeweils ausgewiesene Grundgebühr wird mit der dazugehörigen Umsatzkomponente kombiniert. Welches Modell und welche Werte innerhalb des jeweiligen Rahmens gelten, wird im individuellen Angebot festgelegt.
Beim Eigenbetrieb beträgt die monatliche Vergütung je einbezogenem Objekt CHF 99–149 zuzüglich 2–3 % des monatlichen Buchungsumsatzes. Beim unterstützten Betrieb sind es je Objekt CHF 299–499 zuzüglich 5–8 %. Beim Portfolio-Modell fällt einmal eine Grundgebühr von CHF 1’000–1’500 für das gesamte vereinbarte Portfolio zuzüglich 8–10 % des Buchungsumsatzes aller einbezogenen Objekte an.
Nein. Im Eigenbetrieb stellt Oprivia primär Plattform, Workflows und Nachweise bereit; die operative Koordination bleibt beim Betreiber. Der unterstützte Betrieb ergänzt vereinbarte operative Begleitung. Das Portfolio-Modell erweitert Steuerung, Rollenlogik, Governance und Auswertung für mehrere Einheiten, Standorte oder Teams.
Nein. Jedes Betriebsmodell hat eine eigene Grundgebühr und eine eigene Umsatzkomponente. Beispielsweise darf die Portfolio-Grundgebühr von CHF 1’000–1’500 nicht mit der Umsatzkomponente des Eigenbetriebs von 2–3 % kombiniert werden.
Massgeblich sind insbesondere Objektzahl, Standorte, Betriebsmodell, Rollen, Unterstützungsbedarf, Integrationen, Einführungsaufwand und laufender Betreuungsaufwand. Diese Faktoren bestimmen die konkrete Grundgebühr und den Prozentsatz innerhalb des veröffentlichten Preisrahmens.
Der Nutzen wird nicht nur anhand eingesparter Arbeitszeit bewertet. Berücksichtigt werden auch vermiedene Fehler und Nacharbeit, schnellere Eskalationen, bessere Nachweise, ersetzte Einzellösungen und zusätzliche operative Kontrolle. Ein bestimmter ROI wird nicht garantiert.
Der Buchungsumsatz wird nicht im Voraus vereinbart. Massgeblich ist der vom Betreiber für den jeweiligen Abrechnungsmonat gemeldete, tatsächlich realisierte Unterkunftsumsatz der einbezogenen Objekte. Nicht berücksichtigt werden MWST, Kurtaxen, Kautionen, Stornierungen und Rückerstattungen sowie separat ausgewiesene Reinigungs-, Wäsche-, Reparatur- und Drittleistungen.
Die Grundgebühr finanziert den Plattformzugang und den vereinbarten Leistungsrahmen. Die Umsatzkomponente sorgt dafür, dass ein Teil der Vergütung erst mit dem tatsächlichen Buchungsvolumen und der operativen Nutzung wächst. Berechnungsgrundlage, Prozentsatz, Ausschlüsse und Abrechnungszeitraum werden vor Vertragsabschluss festgelegt.
Pilotkonditionen werden in einem separaten Angebot festgelegt. Entscheidend sind Pilotumfang, Module, Betreuungsaufwand, technische Anforderungen und vereinbarte Mitwirkung.
Ein öffentliches Preispaket für Gäste ist nicht vorgesehen. Die wirtschaftlichen Konditionen werden grundsätzlich mit dem Betreiber oder Vertragspartner vereinbart.
Zusatzkosten können durch Identitätsdienste, Integrationen, besondere Konfigurationen, zusätzlichen Support, externe Partner, Reinigung, Wäsche, Verbrauchsmaterial, Reparaturen oder Zahlungsabwicklung entstehen. Solche Positionen werden separat ausgewiesen.
Ja. Bei erfolgreicher Weiterempfehlung kann ein Rabatt von 10 % auf die monatliche Grundgebühr angerechnet werden. Mehrere erfolgreiche Empfehlungen können kombiniert werden, maximal bis zur vollständigen Reduktion der monatlichen Grundgebühr. Die konkreten Voraussetzungen werden in den Empfehlungsbedingungen oder im Angebot festgelegt.
Daten und Datenschutz
Datenarten, Sichtbarkeit, Drittanbieter und Aufbewahrung.
Je nach eingesetzten Bereichen können Aufenthalts-, Kontakt-, Identitäts-, Aufgaben-, Rollen-, Beleg-, Kommunikations- und Auswertungsdaten verarbeitet werden. Einzelheiten ergeben sich aus Datenschutzinformationen und Vereinbarungen.
Die Sichtbarkeit richtet sich nach Rolle, Organisation, Objekt, Zuständigkeit und konkretem Fall. Sensible Informationen sollen nur ausdrücklich berechtigten Rollen zugänglich sein.
Personendaten werden für festgelegte betriebliche und vertragliche Zwecke bearbeitet. Zwecke, Kategorien, Empfänger und Zugriffe richten sich nach Setup, Vereinbarung und Datenschutzinformationen.
Aufbewahrung und Löschung richten sich nach Datenart, Zweck, Vereinbarung und rechtlichen Anforderungen. Für verschiedene Datenkategorien können unterschiedliche Fristen gelten.
Für Hosting, Identitätsprüfung, Kommunikation, Analyse oder Integrationen können externe Anbieter eingesetzt werden. Ihr Einsatz und relevante Datenübermittlungen werden in den anwendbaren Unterlagen ausgewiesen.
Leistungsgrenzen
Was Oprivia unterstützt – und was ausserhalb des Plattformansatzes liegt.
Nein. Buchungskanäle schaffen Nachfrage und übermitteln Reservierungen. Oprivia ist kein öffentlicher Buchungsmarktplatz. Werden externe Kanäle weiterhin eingesetzt, bleiben deren Gebühren zusätzlich bestehen.
Nein. Oprivia ist kein Airbnb-Manager, kein Buchungsportal und kein Channel Manager. Die Plattform unterstützt Arbeitsschritte rund um Vorbereitung, Aufenthalt, Reinigung, Partnerkoordination und Abschluss.
Oprivia steuert die tatsächliche operative Arbeit, die jede Buchung auslöst. In geeigneten Betriebsmodellen kann Oprivia separate Aufgaben-, Housekeeping-, Partner- und Governance-Lösungen bündeln und den Bedarf an einem umfangreichen PMS deutlich reduzieren.
Nein. Oprivia ist kein Zahlungsdienstleister und nimmt Kundengelder nicht im eigenen Namen entgegen. Soweit Zahlungsfunktionen aktiviert werden, erfolgt die technische Abwicklung über entsprechend eingebundene Drittanbieter und nach deren Bedingungen.
Oprivia stärkt Governance, Rollensteuerung, Dokumentation und Nachweisbarkeit. Die Plattform ersetzt jedoch keine anwaltliche, steuerliche, datenschutzrechtliche oder regulatorische Beratung und garantiert nicht die Rechtmässigkeit eines konkreten Sachverhalts.
Nein. Oprivia kann Abläufe strukturieren, Informationen sichtbar machen und Dokumentation unterstützen. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder automatische Rechtskonformität wird nicht garantiert.
Nächste Schritte
Einordnung konkreter Fragen und betrieblicher Anforderungen.
Zunächst werden Betriebsmodell, Liegenschaft, aktuelle Herausforderung und gewünschter Unterstützungsgrad eingeordnet. Danach lässt sich beurteilen, ob ein Erstgespräch, eine Pilotprüfung oder eine andere Klärung sinnvoll ist.
Nein. Ein Erstgespräch dient zunächst der Einordnung. Eine Pilotdurchführung, Preisvereinbarung oder spätere Nutzung erfordert eine separate Entscheidung und entsprechende Vereinbarung.
Nicht jede Frage ist Standard
Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangslage. Gemeinsam klären wir, welche Informationen für Ihren Betrieb relevant sind und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.